Gran Canaria: when to go, climate and regions

Gran Canaria ist die drittgrößte der Kanarischen Inseln und berühmt dafür, ein „Kontinent im Miniaturformat“ zu sein — eine grob kreisförmige Insel, deren Zentrum auf 1.950 Meter ansteigt und innerhalb einer Autostunde deutlich verschiedene Klimazonen schafft. Die Dünen von Maspalomas im Süden sind eine ikonische, saharaähnliche Landschaft; die üppig grünen Schluchten des Nordens sind ein anderes Land. Das Klima gehört zu Europas verlässlichsten ganzjährig.

Beste Reisezeit

Ganzjähriges Reiseziel. November-April ist die europäische Wintersonnen-Hochsaison; Mai-Oktober bleibt warm, aber weniger überlaufen. Der Süden ist ganzjährig verlässlich sonnig; der Norden kann wolkig sein.

Saison für Saison

Winter

Dezember bis Februar bringt 21-22°C im Süden, sonnig und trocken, mit dem Meer bei 19-20°C. Der Norden ist kühler und wolkiger — näher an 19°C. Dies ist die Hauptsaison der Winterflucht für Nordeuropäer; Maspalomas und Playa del Inglés füllen sich. Las Palmas (die Hauptstadt, im Norden) sieht mehr Regen, bleibt aber mild.

Frühling

März bis Mai erwärmt sich allmählich auf 22-24°C. Die Wildblumen des Inneren erreichen ihren Höhepunkt. Die Calima (saharischer Staubwind) kann die Temperaturen für ein paar Tage im Jahr kurz in den Dreißigerbereich schieben. Das Meer klettert auf 19-20°C — nach mediterranen Maßstäben noch kühl.

Sommer

Juni bis August erreicht 26-28°C im Süden mit verlässlichen Passatwinden, die es angenehm halten. Das Meer erreicht im Spätsommer seinen Höhepunkt bei 23°C. Der Norden bleibt kühler und windiger. Dies ist die spanische Familienurlaubssaison.

Herbst

September und Oktober bleiben warm (25-26°C) und bieten wohl das beste Strandwetter des Jahres — das Wasser auf Höchsttemperatur und der Andrang nachlassend. November sieht die ersten Herbstfronten im Norden, aber der Süden bleibt trocken und um die 23°C.

Regionen

Praktische Tipps

Häufig gestellte Fragen

Gran Canaria oder Teneriffa?

Teneriffa ist größer, hat den Teide (Spaniens höchsten Berg) und einen stärkeren Nord-Süd-Kontrast. Gran Canaria hat die Maspalomas-Dünen, einen ausgezeichneten Hauptstadt-Stadtstrand und ist geografisch kompakter. Beide funktionieren als ganzjährige Wintersonnenziele.

Ist der Süden Gran Canarias zu touristisch?

Maspalomas und Playa del Inglés sind stark erschlossen und unverhohlen resortfokussiert. Wenn dich das abschreckt, sei in Mogán, Meloneras oder in Las Palmas stationiert für Charakter und Authentizität.

Kann man im Winter schwimmen?

Meerestemperaturen von 19-20°C im Winter fühlen sich für die meisten Nordeuropäer kühl an, sind aber für kurze Schwimmzüge erträglich. Viele Resorts haben beheizte Pools. Das Wasser erwärmt sich bis August-Oktober auf 22-23°C.

Wie lange braucht man?

Fünf bis sieben Tage für einen Strand plus ein paar Ausflüge ins Innere. Zwei Wochen lassen dich langsamer werden, mehrere Wanderungen im Zentrum machen und zwischen Süden und Hauptstadt teilen.